Quartier Nördliche Speicherstraße
Hafenquartier Nördliche Speicherstraße, städtebaulicher nichtoffener Realisierungswettbewerb, bK, in Zusammenarbeit mit Polinna-Hauck Landschaftsarchitektur. Auftraggeber: Stadt Dortmund und d-port21, 2019, 2. Rang
...die Liste der eingeladenen Büros ist lang und namhaft, MVRDV, Gerber, COBE, raumwerk – wir mussten uns mit unserem Beitrag zum Wettbewerb „Hafenquartier Speicherstraße“ nur COBE Architects geschlagen geben – Das ist ein toller Erfolg für uns. Dortmund, 2020, 2. Rang
Strategie ’as found’
Der städtebauliche Entwurf leitet, von den umgebenden urbanen Blockstrukturen zwei zusammen-hängende Bebauungsbänder ab, welche zwischen der campusartigen Bebauung und der Stadt der Gründerzeit den übergeordneten Parkstreifen als eigenen Raum erfahrbar machen. Ziel dabei ist keine von der gebauten heterogenen Umgebung losgelöste Bebauung und Park – sondern durch den Freiraum hindurch, ein vielfältiges urbanes Gewebe zu schaffen.
Das dichte Campusband ist das Rückgrat und das Bühnenbild für die ikonographische Bebauung am Wasser. Das neue Kultursilo wird zur Initialzündung und Anker dieser Entwicklungsstrategie. Verschiedene Nutzungsschichten werden im Park in Form von „Villen“ aus der Umgebung abgleitet und in den Freiraum eingebettet, untereinander changierende Baumorte definieren diese Nutzungsfelder und Bedeutungsorte und verbindet sie untereinander.
